Wer kennt es nicht? Man möchte nur kurz zum Briefkasten gehen oder etwas aus dem Auto holen und verzichtet dann darauf, sich einen Schlüssel für die Haustür einzustecken. In den meisten Fällen geht dies gut. Doch manchmal kommt ein leichter Windstoß, der die Tür zufallen lässt. Falls sich noch jemand im Haus oder in der Wohnung befindet, dann ist das natürlich unproblematisch. Auch wenn ein Mitbewohner oder ein Familienmitglied in der Nähe ist und mit einem weiteren Schlüssel zur Hilfe eilen kann, ist die Situation in der Regel schnell gelöst. Doch nicht immer läuft alles nach Plan. Deshalb möchten wir Ihnen in diesem Artikel einige Tipps geben, mit denen Sie präventiv verhindern können, dass Sie in Zukunft auf einen Schlüsseldienst angewiesen sind.

Kümmern Sie sich um einen Ersatzschlüssel

Normalerweise erhalten Sie von Ihrem Vermieter mindestens zwei Schlüssel für die Haustür. Wenn Sie alleine dort wohnen, haben Sie sowieso einen Ersatzschlüssel. In allen anderen Fällen, können Sie sich für kleines Geld einen weiteren Schlüssel anfertigen lassen. Preislich liegt ein normaler Schlüssel in der Größenordnung von etwa zehn bis zwanzig Euro. Allerdings müssen Sie noch einen geeigneten Platz für den Schlüssel finden, damit Sie ihn im Notfall auch tatsächlich nutzen können.

Die Fußmatte ist bekanntermaßen ein schlechtes Versteck für den Ersatzschlüssel. Und auch ein Stein oder der Blumentopf neben dem Eingang ist vielen Kriminellen als Versteck bekannt. Sollten Sie auf diese Art beklaut werden, wird keine Versicherung für den Schaden aufkommen. Deponieren Sie den Schlüssel aus diesem Grund bei einem Freund oder einem vertrauenswürdigen Nachbarn. Wenn Sie sich also tatsächlich einmal aussperren sollten, wissen Sie sofort was Sie zu tun haben.

Hohe Kosten für defekte Schlösser

Vor allem ältere Schlösser werden irgendwann anfällig für Defekte. Das merken Sie vor allem daran, dass der Schlüssel sich nur noch sehr schwer drehen lässt oder das Schloss anfängt zu wackeln. In solch einer Situation gilt es schnell zu handeln. Denn das kann ein Hinweis darauf sein, dass es bald ernsthafte Probleme mit dem Schloss gibt. Informieren Sie Ihren Vermieter oder kümmern Sie sich selbst darum, dass Ihre Haustür mit einem neuen Schloss ausgestattet wird. In Ihrem Mietvertrag finden Sie normalerweise eine Regelung die festlegt, wer für solche kleineren Instandhaltungsarbeiten aufkommt.

Sie sollten nicht abwarten, bis es irgendwann zu spät ist. Selbst wenn Ihr Vermieter zum Tausch verpflichtet ist, müssen Sie ihn rechtzeitig darauf hinweisen. Sollte der Schlüssel abbrechen, weil Sie es über mehrere Tagen oder Wochen hinweg versäumt haben, den Vermieter um einen Austausch zu bitten, dann können Sie die Kosten für den Schlüsseldienst natürlich nicht beim Vermieter geltend machen.
Diese Möglichkeit haben Sie nur dann, wenn Sie selbst nicht für den Defekt des Schlosses verantwortlich sind.

Sollten Sie das Schloss ganz normal benutzen, dann ist Ihr Vermieter im Schadensfall zum Ersatz der Kosten verpflichtet. Das betrifft nicht nur die Kosten für ein neues Schloss, sondern auch die Rechnung des Schlüsseldienstes. Kontaktieren Sie aber erst einmal Ihren Vermieter und bitten Sie diesen um eine schnelle Lösung des Problems. Falls dieser nicht in der Lage ist, kurzfristig eine Lösung zu finden, dann können Sie selbst einen Schlüsseldienst beauftragen und die Rechnung im Nachgang von Ihrem Vermieter erstatten lassen.

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