Um eine Ehekrise zu verhindern, erhält eine gerechte Aufteilung der Hausarbeit einen hohen Stellenwert. Dazu gehört, dass sich die Kinder und beide Partner an den Tätigkeiten im Haushalt beteiligen. Um emotionale Spannungen innerhalb der Familie zu vermeiden, bewährt es sich, feste Aufgaben zu verteilen. Dazu setzen sich die Familienmitglieder beispielsweise einmal in der Woche zusammen und besprechen den Haushaltsplan. Zunächst gilt es, die anfallenden Beschäftigungen in der Wohnung zu benennen. Dazu zählen neben anderen die folgenden Tätigkeiten:

  • den Müll rausbringen,
  • das Bad säubern,
  • das Staubsaugen,
  • den Boden wischen
  • oder das Haustier versorgen.

Wie teilt die Familie den Haushalt gerecht auf?

Die Aufgaben in österreichischen Haushalten zeigen sich vielfältig. Übernimmt nur eine Person die Pflichten, kommt es schnell zu einer Überforderung. Daraus ergeben sich im schlimmsten Fall Streitigkeiten innerhalb der Familie und eine dauerhafte Missstimmung. Um die negativen Folgen zu vermeiden, teilen die Haushaltsmitglieder die Arbeiten untereinander auf. In der Regel übernehmen die Frauen den größten Anteil der Beschäftigungen im Haushalt. Aus dem daraus resultierenden Stress entwickeln sich unter Umständen emotionale Belastungen in der Ehe. Auf Dauer führen diese zu einer Ehekrise. Die Missstimmungen verhindern die Partner, indem sie ihre Gefährtinnen entlasten.

Beispielsweise erledigen sie auf dem Weg von der Arbeit den Wocheneinkauf oder saugen in der Wohnung Staub. Ab einem bestimmten Lebensjahr besteht auch für die Kinder die Möglichkeit, Aufgaben im Haushalt zu übernehmen. Abhängig von ihrem Alter erledigen sie leichte Pflichten wie das Staubwischen oder das Füttern des Haustiers. Im Teenageralter übergeben die Eltern ihren Sprösslingen mehr *Verantwortung. Beispielsweise putzen die Kinder das Badezimmer oder bringen regelmäßig den Müll aus der Wohnung. Damit die Haushaltspflichten sich nicht zur Qual entwickeln, wechseln sie in abgesprochenen Abständen.

Gespräche verhindern die Ehekrise

Lastet der Haushalt auf einer Person, sucht diese mit dem Partner das Gespräch. Es bewährt sich, eine diesbezügliche Überforderung anzusprechen und gemeinsam eine Lösung zu finden. Zudem hilft es, einen „Haushaltstag“ einzuführen. An diesem übernehmen die anderen Familienmitglieder die anstehenden Tätigkeiten, während sich die Mutter – oder gegebenenfalls der Vater – entspannt.

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